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Reichersdorf bei Schwanenkirchen - Ortsteil von Hengersberg

Reichersdorf der Geburtsort des heiligen Gotthard

Die Gotthard-Kapelle zu Reichersdorf steht über einer wundertätigen Quelle

 

Von Franz Fischer


Schwanenkirchen

Der Sage nach soll der heilige Abt und Bischof Gotthard (960 - 1038) mit seinem Stab gegen einen Eichenstumpf geschlagen und eine Quelle hervorgerufen haben. Über dieser Quelle, so schreibt der Schwanenkirchner Pfarrer Otto Hazinger im Jahre 1845 an das Ordinariat Passau, wurde "vor undenklichen Zeiten zu Ehren St. Gotthards eine Kapelle errichtet; auch kommen viele Andächtige der Umgebung hierher, um dessen Bild auf dem Altare zu verehren". Die Reichersdorfer Bevölkerung beantragte die Abhaltung von Messen, was aber zunächst vom Ordinariat nicht genehmigt wurde.

 

Die Dorfbewohner scheuten keine Mühen und Kosten und errichteten in den Jahren 1850/51 eine Kapelle im neugotischen Stil (Baukosten ca. 1400 Gulden). Auch wurde eine Glocke von "nahe einem Zentner im Gewicht" angeschafft. Dekan Aumayr von Niederalteich weihte das Kirchlein ein.

Schwanenkirchen

Im Jahre 1860 wurde mit großen Festlichkeiten die 900jährige Geburtsfeier des hl. Gotthard begangen, wozu Papst Pius IX. einen vollkommenen Ablass gewährte. Am 5. Mai, dem Geburtstag des heiligen Gotthard, zelebrierte Abt Augustin von Kremsmünster in der nahegelegenen Pfarrkirche von Schwanenkirchen ein Pontifikalamt und Abt Utto von Metten in der St. Gotthard-Kapelle eine heilige Messe. An die 8000 Gläubige waren damals gekommen.

 

In der Pfarrei Schwanenkirchen ist die Verehrung des hl. Gotthard bisher den Pfarrern ein Herzensanliegen gewesen. Das Gotthard-Triduum um den 5. Mai herum, jetzt die Gotthard-Woche mit der großen Prozession nach Reichersdorf und am Ende dieser Woche die eindrucksvolle Lichterprozession, das sind Höhepunkte des Kirchenjahres.

 

 

Lebensdaten des heiligen Gotthard:

960 in Reichersdorf, Pfarrei Schwanenkirchen, geboren.

996 bis 1022 Abt von Niederalteich

1022 bis 1038 Bischof von Hildesheim

Heiligsprechung am 29. Oktober 1131 durch Papst Innoenz II.

 

siehe auch St. Gotthard